Schuckmann und Schröder

Geht nicht? Geht doch!

Remscheid, 24. Februar 2022 – Die drei SHK-Fachhandwerksbetriebe Haas + Mandau, Schuckmann + Schröder und Hackmann Heizungsbau sind die Gewinner der „Geht nicht? Geht doch!“-Challenge von Vaillant. Insgesamt haben sich knapp 70 Firmen seit September 2021 mit ihren Sanierungsprojekten beworben. Im Fokus standen Ein- und Mehrfamilienhäuser, in denen die Wärmepumpeninstallation eine besondere Herausforderung darstellt. Eine Fachjury aus acht SHK-Experten unterzog die Modernisierungsprojekte einer intensiven Prüfung. Das Objekt von Haas + Mandau beweist, dass sich sogar denkmalgeschützte Gebäude für die Sanierung mit Wärmepumpen eignen. Schuckmann + Schröder setzte sich mit einem 90er-Jahre-Haus durch, in dem ein monoenergetisches Gesamtkonzept inklusive Stromerzeugung mit einer PV-Anlage umgesetzt werden soll. Der weitere Gewinner ist Hackmann Heizungsbau mit einem Altbau aus den 1950er-Jahren. Als idealtypisches Sanierungsprojekt eignet sich das Vorhaben, um Fachkollegen mit ähnlichen Sanierungsfällen vom Wärmepumpeneinsatz zu überzeugen. Gemeinsam mit dem Fachhandwerk will Vaillant im Rahmen der Challenge aufzeigen, dass sich Wärmepumpen in den unterschiedlichsten Fällen auch für die Gebäudesanierung eignen.

Die Gewinner der Vaillant Wärmepumpen-Challenge

 

„Geht nicht? Geht doch!“ – In dem Zweifamilienhaus im westfälischen Marienmünster setzen Schuckmann + Schröder ein Gesamtkonzept inklusive Stromerzeugung mit einer PV-Anlage um.
Bildquelle: Vaillant

Schuckmann + Schröder: Sanierung eines Bestandbaus aus den 90er-Jahren

Das Objekt von Schuckmann + Schröder befindet sich im westfälischen Marienmünster. Das 1995 fertiggestellte Zweifamilienhaus mit einem Energieverbrauch von durchschnittlich 38.000 Kilowattstunden pro Jahr und einem atmosphärischen Gas-Heizkessel stellt nach Ansicht der Juroren ein gutes Anschauungsobjekt für die Herausforderungen der Ener-giewende in Bestandsgebäuden dar. Schuckmann + Schröder planen den Einbau von zwei Luft/Wasser-Wärmepumpen aroTHERM plus. Die aktuelle Vorlauftemperatur soll ohne zusätzliche Dämmmaßnahmen von 75 auf weniger als 55 Grad Celsius reduziert werden. Darüber hinaus soll auch Solarstrom eingebunden werden: „Das ist ein sehr interessantes Projekt, weil zusätzlich zur Wärmepumpe eine große PV-Anlage inklusive Batteriespeicher geplant ist“, so Andreas Schuh, Vorstand Technik und Innovation beim Zentralverband Sanitär Heizung Klima. Die Jury sieht in diesem Projekt ein charakteristisches Beispiel für den energetischen Systemwechsel in einem Bestandsgebäude.

Über die Wärmepumpen-Challenge

Vaillant aroTHERM plus

Vaillant hat im September 2021 SHK-Fachhandwerker dazu aufgerufen, besonders herausfordernde Sanierungsprojekte im Rahmen einer Wärmepumpen-Challenge zu präsentieren. Gesucht wurden Modernisierungsobjekte (Ein- und Mehrfamilienhäuser), in denen der Einbau einer Wärmepumpe selbst für SHK-Profis mit langjähriger Wärmepumpenerfahrung eine besondere Herausforderung darstellt. Aus allen Einreichungen hat die Experten-Jury drei Projekte ausgewählt, die Vaillant in den kommenden Monaten gemeinsam mit dem Fachhandwerk umsetzen wird.

Die Jury bestand aus vier SHK-Profis und vier Vaillant Wärmepumpen-Experten. Die SHK-Branche vertraten in der Jury Andreas Schuh, Vorstand Technik und Innovation im Zentralverband Sanitär Heizung Klima, Madita Brauer, SHK-Meisterin und Fachhandwerks-Instagrammerin, Marcel von Zons, SHK-Meister und YouTuber vom Wissenskanal SHK INFO, sowie Patrick Stimpfle, SHK-Meister, Berufsschullehrer und Teil der „Heizungsbauer aus Leidenschaft“. Ergänzt wurde der Kreis der Juroren durch die Vaillant Wärmepumpen-Experten Dr. Tillmann von Schroeter, Geschäftsführer Vaillant Deutschland, Katy Rüdiger aus der Wärmepumpen-Entwicklung, Rainer Haase aus der Wärmepumpen-Fertigung, und Ken Surovac aus der Wärmepumpen-Beratung.

Mehr Informationen und Videos unter: http://vai.vg/geht-doch und
https://www.youtube.com/c/VaillantDeutschland